Zeltlager 2015 oder eine Reise um die Welt

Start der Weltumrundung im Jahr 2015 war die Pfadfinder-Bildungsstätte in Bad Fallingbostel. Nach raschem Aufbau und einer guten Stärkung wurde am Abend das Gelände mit einem Rundgang allen Teilnehmern erklärt.

Zum Start der Weltreise in Australien kam sogar ein Känguru zum Morgenimpuls zu Besuch.

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Unterschiedlich wurde der Tag von den Gruppen genutzt. Starteten einige das Zeltlager mit dem Erkunden des Geländes, widmeten sich andere geplanten Projekten, bastelten oder chillten auf dem Zeltplatz.
Um jedoch allen Kindern die Möglichkeit zu geben, dass sie die umliegende Umgebung kennenlernen wurde zum Nachmittag ein Geländespiel mit „australischen“ Aufgaben gespielt.

Einen frühen Stop in der Weltumrundung legte die Reisegruppe am Sonntag ein. Dieser wurde mit einem Wortgottesdienst begangen, der am Vormittag in den einzelnen Gruppen vorbreitet wurde. Thema war passend für die Jungen „Chillen“. So erklärten die großen Mädchen in einem kleinen Stück was chillen sein kann. Die großen Jungs zeigten nach dem Gottesdienst anschaulich was chillen/entspannen alles sein kann. Angeboten wurden Traumreisen, Massagen oder Werwolf-Spielen.K1024_IMG_5274 K1024_IMG_5283

Wie es zu einem richtigen Australienbesuch gehört, machte die Reisegruppe während des Aufenthaltes Station im Dschungelcamp. Moderiert wurde der Abend stilecht von Daniel Hartwich und Sonja Zietlow. Aufgeteilt in diverse Gruppen mussten Aufgaben wie Luftballons zum platzen bringen, Limbo tanzen oder Muttern mit einer rohen Spaghetti stapeln gemeistert werden.
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Für die großen Jungs gab es eine spezielle Aufgabe. Diese bestand darin, die größte Klappe zu haben. Ziel war es eine gewisse Menge Butter zu essen. Derjenige mit der größten Klappe hatte diese Aufgabe zu erfüllen. Gelingt es ihm nicht die Menge zu essen, ging der Punkt an das gegnerische Team. K1024_IMG_5319

Über Nacht wurde der australische Kontinent verlassen und Europa wurde erreicht. Begonnen wurde der Tag ganz bayrisch mit einem Oktoberfest inklusive Lederhosen, Dirndl und Brezeln und vieler Spielständen wie Kegeln, Pfeile werfen oder Bierkrug stemmen.
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Der Abend wurde in Belgien auf dem Festival Tomorrowland verbracht. Neben lauter Musik und den bunten Elementen der Discoanlage waren bunte Knicklichter und aufgemalten Neonfarben die hervorstehenden Elemente des Abends. Getanzt wurde zu vielen neuen Hits bis tief in den Abend hinein.

Geweckt wurde die Reisegruppe am nächsten Morgen im Land der Liebe und des Weins.
So mussten die Kinder, vorgetragen von einem traurigen Franzosen, aus Reimen erraten, welcher Gruppenleiter gemeint ist und vorher verteilte Karten auf dem Gelände suchen.

Den Abschluss der Europatournee bildete das Krimi-Nachtspiel bei dem die Kinder einen Mord aufklären mussten. Dieser wurde am Ende von Komissarin Poth gestellt und verhaftet. Wie in vielen Kriminalfällen üblich, war der Mörder auch in diesem Fall der Gärtner.

Vom europäischen Kontinent ging es über Nacht in die Hitze des afrikanischen Kontinents.
Viele Afrikaner haben nur wenig Besitz. Diesen versuchen die meisten durch Tauschhandel zu vermehren. Wie dies in einer kleinen Stadt wie Bad Fallingbostel klappt, sollte ein „Geländespiel“ zeigen. Alle Gruppen bekamen Straßenzüge bei denen sie versuchen mussten aus 1€ Startkapital das bestmögliche herauszuschlagen. Eigentlich sollten die Gegenstände immer eingetauscht werden. Da jedoch viele Bewohner die ertauschten Gegenstände nicht für sich selbst nutzen wollten, wurden die Taschen der meisten Gruppen immer voller und schwerer. IMG_7152Eine kleine Auswahl der ertauschten Gegenstände: eine Schreibmaschine, eine Kaffeemaschine, zwei große Kartons mit Spielen, ein Kaffeeservice, Rollschuhe, Babypuppen,…

Ein richtiger Afrikabesuch ist jedoch nichts ohne eine Safari. Im Serengetipark wurden bei einer Bustour zunächst die viele Tiere beobachtet, bestaunt und zum Teil gestreichelt. Anschließend wurden die Fahrgeschäfte des Parks gestürmt und ausgiebig genutzt. Einstimmig den größten Spaß bildete die Dschungel-Safari-Tour. Nach einem kleinen Abstecher durch die Safarilandschaft wurden große und kleine Fahrgäste durch Wasser spritzende Tiere abgekühlt und durch wackelnde Brücken gut durchgeschüttelt.

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Angekommen auf dem amerikanischen Kontinent zauberte das Kochteam allerlei leckere Dinge  für das Buffet am Bergfest. Angefangen bei leckeren Salaten, kalten und warmen Hauptspeisen und verschiedenen leckeren Nachtischen wurden die Platten schnell von den Kindern geplündert. Doch nicht nur die Kinder waren zufrieden über das Essen. Auch einige Gruppenleiter freuten sich wenn bei einigen Kindern die Augen größer als der Magen waren und sie so einfach einen Nachschlag bekamen.

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Hohen Besuch gab es am nächsten Tag. Pastor Schiller besuchte uns um mit uns den Gottesdienst zu feiern. Um auch viele besser kennenzulernen und um richtig Ferienlager-Luft zu schnuppern blieb er auch über Nacht bei uns am Platz. Vorbereitet wurde der Gottesdienst wieder von allen Gruppen durch Gebete, Fürbitten oder kleinen Theaterstücken.

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Am nächsten Morgen wurde das ganze Lager zu Schmugglern. Ziel war es, gefüllte Päckchen über verschiedene Stationen zum Boss zu bringen ohne von der Polizei oder den Fahndern erwischt zu werden. Erhöhte Schwierigkeit war dadurch gegeben, dass die Polizei Verdächtige durchsuchen oder Razzien durchführen konnte.
Neben den Paketen wurden zwei Münzen in das Spiel gebracht, welche dem Besitzer am Ende Bonuspunkte in der Wertung gaben. Mit knappen Vorsprung sicherte sich das Kartell um Boss Steffi vor dem Kartell von Reiner.

Die letzte Station der Weltreise wurde Asien besucht. Da Asiaten ordnungsliebend sind, wurden auch die Zimmer und Zelte wieder in Schuss gebracht. So wurden verloren gelaubte Dinge wieder gefunden oder der Koffer für die letzten Tage wieder in Schuss gebracht. Um die aufgeräumten Zimmer und Zelte zu bewerten wurden Vergleichsbilder gemacht und bei der Prämierung am Abend allen Teilnehmern gezeigt.
Den Nachmittag verbrachte die Lagergemeinschaft im Ortseigenen Freibad. Hier durfte nach herzenslust gerutscht, gesprungen, im Wasser getobt oder einfach nur gesonnt werden.

Am letzten Asientag begab sich die Reisegruppe in die Stadt um dort verteilte Gruppenleiter zu suchen und um dort „asiatische“ Aufgaben zu erledigen. Die meisten nutzten die Chance um sich in den anliegenden Geschäften einzukaufen oder um sich ein Eis im Eiscafe zu holen.
Abends wurden die Gesangsstimmen wieder gebraucht. Beim Rudelsingen und Rudeltanzen konnte jeder so laut singen wie er/sie wollte. So kamen alle recht schnell ins schwitzen und die Stimmen mussten nach Abschluss mit viel Wasser wieder in Schwung gesetzt werden.

Zum Abschluss ging es wieder nach Amerika. Genauer gesagt nach Hollywood. Alle Gruppen präsentierten was sie in den vorherigen Tagen einstudiert haben. So gab es einen Auftritt der Gruppe Kiss, Improvisationstheater, Tanzeinlagen oder kleine Theaterstücke.
Zwischendurch wurden Preise wie Mr. Zeltlager (Noah), Mrs. Zeltlager (Emely) oder die größte Schlafmütze (Til) vergeben. Gewählt wurden alle Preisträger durch alle im Lager Anwesende Personen.
Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Wanderpokals. AUs den Händen ds letztjährigen Preisträgers Noah durfte Oliver dieses Jahr den Pokal nach Hause nehmen. K1024_IMG_5727 K1024_IMG_5746 K1024_IMG_5756 K1024_IMG_5757 K1024_IMG_5759 K1024_IMG_5763 K1024_IMG_5775 K1024_IMG_5814 K1024_IMG_5821 K1024_IMG_5833K1024_IMG_5866

Das ganze Zeltlagerteam bedankt sich nochmals bei dem super Küchenteam, Rudi unserem LKW-Fahrer, Reiner dem Mann für alles und allen anderen hinter den Kulissen die das Zeltlager 2015 mit auf die Beine gestellt haben.
Wir hoffen wir sehen uns 2016 wieder…

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