Jetzt geht‘s schnell. Das Michaelsheim ist ausgeräumt.

Am Samstag wurden die letzten Möbel und Einrichtungen aus dem Michaelsheim getragen: einer der letzten Schritte, bevor es an den Abriss geht. Und dann beginnt so schnell wie möglich der Bau des Haus‘ der Begegnung.

Die Zeltlageranmeldung am 28. Januar findet aber noch wie gewohnt im Großen Saal statt.

Auch der KAB-Schuppen war dran:

Zwischenzeitlich entstand ganz schön viel Müll.

Der letzte Tag

Er wurde wie immer genutzt um den Zeltplatz von möglichst vielen Zelten zu befreien um beim Abfahrtstag Zeit zu sparen. Fast nebenbei wurde das Programm für den Abschlussabend zusammengestellt und die letzte Disco einzuläuten. Schon bei dem Rückblick aufs Zeltlager der kleinen Jungen blieben wenige Augen trocken, bevor dann unser Zeltlagerabschlusslied alle Dämme brechen ließ und sich alle in den Armen lagen. 

Muss wohl ein ziemlich gutes Zeltlager gewesen sein!

Großes Geländespiel

Mit dem Zusammenstellen einer Schatzkarte begann der Tag für die Teilnehmer. Die Einzelteile galt es zu erspielen auf dem und um den Zeltplatz, an der Bobbahn und der Alpaca Station. Am Nachmittag war dann die Schatzsuche mit Hinweisen zu absolvieren. 

Vor dem heutigen Nachtspiel wurde der Abend ruhiger angegangen mit Yoga, Basteln und Spielen. Das Nachtspiel trug den Namen Die Siedler und war dem Brettspiel in einer vereinfachten Form nachempfunden. 

Wasserschlacht und SdGL

Nachdem die Gruppen sich am Morgen selbst beschäftigt haben, unter Anderem mit einer Querfeldein-Wanderung, den Nagelbrettern und anderen Basteleien, fand am Nachmittag endlich die -auch von den Gruppenleitern- herbeigesehnte Wasserolympiade statt. Und wie jedes Jahr davor dauerte es auch nicht lang bis alle nass waren und die Seifenrutsche ausgepackt wurde. 

Das Abendprogramm trug den Titel Schlag den Gruppenleiter. Kinder und Betreuer traten in mehreren Diszplinen gegeneinander an, die nicht weniger ausgefallen waren als das Original. 

Dienstag…

… oder das große Aufräumen. Am Morgen wurde der PuFT, dem Putz- und Flicktag, eingeläutet. Nachdem die Kinder über das Wie und Warum noch einmal informiert wurden, haben sie unter Aufsicht der Leiter an einem Wettbewerb zum schönsten Zelt\Zimmer teilgenommen. 

Am Nachmittag haben wir zuerst das Gruppenfoto gemacht, natürlich kostümiert, bevor die Teilnehmer ihr Bestes in einer Wild-West-Olympiade gegeben haben. In Disziplinen wie Sandsackhochwurf, Stammziehen und Ballontanz konnten sie Punkte für ihre Gruppe sammeln.

Die Kostüme wurden dann gleich nochmal für die Kostümdisko gebraucht. In der Nacht allerdings hat die Gruppe der großen Mädchen ein eigens gestaltetes Nachtspiel durchgeführt und geleitet, bei dem es galt, den Geist einer Naturforscherin durch das Sammeln von Kräutern zu erlösen. 

Wetten, dass heute Bergfest ist?

Und Gruppenarbeit! Der Tag wurde zum Großteil damit verbracht, sich Wetten auszudenken und diese vorzubereiten. Von Gageinlagen zu ernsthaften physischen Belastungsproben war für jeden etwas dabei. 

Besonderes Highlight im Zeltlager ist und bleibt aber das Bergfestfestessen. Dieses Jahr wurden zwar nicht Himbeertraum und Oreocreme aufgetischt, dafür aber Eis. Optional mit Sahne und/oder Schokosoße, mit Streuseln und/oder Früchten. Und so sieht das aus, wenn man sich für alles entscheidet:

Der Sonntag danach

Mit einem offenen Frühstück, oder Brunch, mit den Resten von gestern und vor allem ohne Wecken begann der Tag. Es wurden Workshops angeboten, in denen an Schlüsselanhängern und Nagelbrettern gearbeitet wurde. Andere vergnügten sich mit Bang und Werwolf. 

Am Nachmittag haben die Gruppen den Gottesdienst zum Thema Wer suchet der findet vorbereitet, bevor zum Abend in das Casino geladen wurde.

Zeltlager? Läuft!

Nach einigen Schwierigkeiten können wir jetzt auch den Blog aus dem ZL wieder aktualisieren. 

Was bisher geschah: 

  • Sonntag: Gottesdienst unter dem Thema Glück, was ist es und wie erfahre ich es. Außerdem Gruppenarbeit. Am Abend wurde zum Quizabend gerufen. Angeblich sind alle Gruppenleiter zusammen 120 Jahre alt und es wurden bisher 50kg Nudeln gekocht?!
  • Montag: Morgens fanden Workshops statt, danach hallte es über den Zeltplatz: Rot! Grün! Rot!! Grün!! Zeit für Capture The Flag. Abends gab es Lagerfeuer mit Musik und einer Geschichte, die in das Nachtspiel überleitete.
  • Dienstag: Zu Fuß zum Freibad! Eines der kleinen Mädchen sprang öfter vom 5 Meter Brett als die großen Jungs zusammen. Hat zumindest so ausgesehen. Auf dem Rückweg überraschte uns ein Regensturm. Land unter in der schwarzen Jurte, es haben sich ein Teich und ein Bach gebildet.
  • Mittwoch: In der Gruppenarbeit bereiten die großen Mädchen Wanderrouten vor, die mittleren Jungs bastelten Indianerschmuck. Am Nachmittag fand eine Geschicklichkeitsolympiade statt, es galt ein unlösbares Rätsle zu lösen. Am Abend fand eine Pyjamaparty statt. 
  • Donnerstag: Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, ansonsten wurden noch Gesellschaftsspiele, Basteln und Fußball angeboten. Die großen Mädchen wanderten um den Regenberg bis zur Mariaquelle und liefen sich dabei die Füße wund. Zum Abschluss feierten alle Gruppen ihren Gruppenabend.
  • Freitag: Nachts um zwei Uhr ein Geisterwald für die Großen. Am nächsten Morgen dann Gruppenarbeit „Schlafen“. Am Nachmittag ein Brennball- und Völkerballturnier. Der Kinoabend würde mit „Der Schuh Des Manitu“ verbracht.